“Marie”

Darf ich vorstellen das ist Marie
Niemand ist so klug und lieb wie sie
Unter dem Bett steht die Kiste von Marie
Und was sich in ihr befindet erratet ihr nie

 

Marie ist 17 Jahre alt und öfters mal nervös.
Dann kratzt sie sich immer überall am ganzen Körper.
Aber Marie ist so klug.
Sie kann erstaunlich viele Dinge wie zum Beispiel Klavierspielen.
Sie spielt sehr gerne und das stundenlang
Und wenn ihre Eltern mal länger nicht zu Hause sind auch mal die ganze Nacht.
Sie bewohnt ein kleines Zimmer im ersten Stock
In dem großen Haus ihrer Eltern.
Maries Eltern sind reich.
Ihrem Vater gehört eine große Firma
In welcher auch ihre Mutter arbeitet.
Sehen tut sie die beiden selten
Und deshalb spielt sie auch oft durch die ganze Nacht Klavier.
In Maries Zimmer steht neben dem Bett ein Schreibtisch.
Und neben dem Schreibtisch steht ihr Kleiderschrank.
In Maries Kleiderschrank befinden sich viele schwarze Sachen.
Sie trägt gerne schwarz,
Vor allem ihren schwarzen langen Kapuzenpullover.
Man sieht sie selten ohne diesen
Und wenn sie ihn mal nicht anhat,
trägt sie eine ebenso schwarze Lederjacke.

Marie ist gut in der Schule.
Sie ist gerade dabei ihr Abitur zu machen
Und sie ist fest davon überzeugt es zu schaffen.
Wenn sie nicht gerade Klavier spielt lernt sie
Und das konsequent.
Zeit für Freunde hat Marie nicht,
Denn nichts ist wichtiger als der Erfolg, wie ihr Vater immer sagt.
Die Lehrer mögen sie,
Weil sie so fleißig, nett und engagiert ist.
Am meisten wird Marie von der Musiklehrerin gemocht,
Weil sie so wunderschön Klavier spielen kann.
Sie spielt gerne eigene Lieder
Und deren Melodien sind so schön,
Dass sie einem die Tränen in die Augen treiben.
Man konnte schon öfters beobachten,
Wie bei ihr selbst die Tränen beim Spielen rollten,
So schön sind ihre Melodien.
Marie weint oft, so viel wie sie spielt,
Aber auch wenn sie es mal nicht tut,
Wenn ihre Eltern mal doch zu Hause sind
Hört man nachts ein Schluchzen durch die Flure hallen.
Dann öffnet sie die Kiste unter ihrem Bett,
Auf dem sie immer träumt von schönen Melodien,
Welches mit einem strahlend weißen Laken bespannt ist,
Und sorgt mit ihr für den Trost ihrer Seele.
Das hilft auch immer, muss es ja
Denn sonst niemand ist ja für sie da.
Marie hat ja keine Zeit für Freunde
Brauch sie auch nicht denn sie hat ja keine
Und das obwohl sie doch so lieb und nett ist.
Aber das verstehen die anderen ja nicht
Und Marie versteht nicht, wieso sie das nicht verstehen
Sie kann doch so wunderbar Klavier spielen.
Ja, aber sie spielt nicht vor anderen Schülern,
Weil diese sie ja sonst weinen sehen würden
Und das will sie nicht.
Alle lachen sie aus, weil sie immer schweigt und nie etwas von sich aus sagt
Und wenn sie es doch mal tut, lachen sie nurnoch mehr,
Weil sie es nicht verstehen und nicht begreifen,
Dass dieses kleine zierliche Mädchen
Mit einem Satz mehr sagen kann,
Als die anderen in ihrem ganzen Leben.
Sie lachen auch immer, weil sie Sommer wie Winter
Immer nur lange Kleidung trägt
Und sie behaupten immer sie würde sich nicht waschen,
Weil sie sich immer überall kratzt.

Doch was ist nur so falsch an Marie,
Dass man so mit ihr umgeht?

Sie weiß es nicht, sie vermutet nur.
Sie meint es wäre sie selbst generell.
Sie denkt sie ist mit ihrem Körper bestraft.
Sie findet sich fett, hässlich und ekelhaft
Und deswegen kratzt sie sich immer überall,
Deswegen trägt sie nur lange Sachen:
Sie hat es ihm nämlich heimgezahlt,
Ihrem vermeintlich ach so hässlichen Körper.
Und jetzt ist ihr es endgültig zu viel.
Sie will es nichtmehr hören dieses Gelächter,
Sie will diesen Spott nichtmehr ertragen müssen,
Also greift sie wie so oft zur Kiste unter dem Bett.
Nur dieses Mal wird es das letzte Mal sein.
Sie krempelt die Ärmel ihres langen Kapuzenpullovers hoch
Und schenkt ihren Armen eine letzte tiefe Wunde,
Die mal die größte, längste und schönste Narbe
Auf ihrem bereits verstümmelten Körper sein wird.
Das Blut, das aus der Wunde tritt,
Hinterlässt beim herunterlaufen in Maries Augen
Ein schönes, beruhigendes Bild der Erlösung, bis es schließlich
Ihr strahlend weißes Bettlaken befleckt,
welches Marie nun nie mehr selbständig verlassen wird.

 

Darf ich vorstellen das ist Marie
Und was nun in ihrer Kiste ist erfahrt ihr nie
Denn niemand wollte sie
Und nun träumt sie ein letztes Mal von einer schönen Melodie

 

 

Moritz Zammert

 

 

Frohe Weihnachten

MoMo

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Eine kleine Weihnachtsgeschichte

Tja aus dem lilawo-Wettbewerb ist leider nichts geworden, aber es war einen versuch Wert. Aber ich stelle euch den Wettbewerbsbeitrag “Marie” als meine persönliche Weihnachtsgeschichte vor. Viel Spaß damit!

 

MoMo

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Teilnahme abgeschlossen

Der Stichtag ist erreicht und die Beiträge sind unterwegs.

Die Titel sind:

“Marie”, “Der Affe” und “Die Jagd nach der Sonne”.

“Krimi” hab ich rausgenommen weil es mir zu blöd war.

Jetzt muss ich nur noch gewinnen.

Sobald das Ergebnis da ist gebe ich hier Bescheid.

Rock on

MoMo

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Wettbewerbsbeitrag lilawo

Nach langer Zeit wende ich mich endlich mal wieder dem schreiben zu.

Allerdings nicht Rockland.

Das wird erst wieder nach der Ausbildung in weiteren Angriff genommen.

Aber ich nehme an einem Schreibwettbewerb des Literaturlabors Wolfenbüttel teil. Mein Beitrag trägt den Namen “Marie” und eventuell wird noch “Krimi” mit dabei sein und dann bin ich mal gespannt was dabei rauskommt.

Zu gewinnen gibt es ein Stipendium für einen mehrtägigen Schreibkurs in den Literaturlaboren.

Ich gebe mein bestes und wenn die Teilnahme abgeschlossen ist, werden meine beiden Beiträge hier veröffentlicht werden.

Bis dahin

MoMo

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Wacken 2011

Wie in den letzten 2 Jahren auch besuchte ich den hohen Norden um zu saufen, Musik hören und (ab und zu mal was) fressen.

Dieses Jahr nicht alleine sondern zusammen mit meinem geliebten Weibe und meinem (dank der Gene) ebenso untalentiertem Cousin.

Als Headliner gab es auf dem 22. Wacken Open Air dieser Jahr Judas Priest, Motörhead und Ozzy Osbourne, der sogar Paranoid spielte!

Aber auch andere Highlights gab es:
Zum Beispiel das Abschluss Konzert von Avantasia oder Knorkator, die bekannterweise vor gar nicht allzu langer Zeit mit dem Aufhören aufgehört haben.

Mal davon abgesehen, dass es auf der Abreise geschüttet hat und wir im Regen über eine Stunde auf den Bus warten mussten, der uns zum Bahnhof nach Itzehoe brachte, war es eigentlich ganz gelungen.

Nächstes Jahr wird es ebenfalls wieder meinen Urlaub füllen, da die Scorpions dort ihr allerletztes Open-Air-Konzert in Deutschland machen werden.

Vielleicht kommen ja dann mal welche wieder mit.

Rock on

MoMo

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Neuer Stoff

Ich musste mittlerweile feststellen, dass ich für Rockland eigentlich schon viel zu lange brauche, denn ich habe wieder neues Material mit neuer Thematik.

Dieses Mal handelt es sich nicht um Musik und ist auch bei weitem nicht so komisch. Nach Rockland werde ich mich nicht, wie zuerst gedacht, wieder dem ersten Buch zuwenden sondern mich mit dem Thema Wahnsinn beschäftigen und das in psychodramatischer Ausführung.

Zur Zeit sind nur kleine Projekte wie Kurzgeschichten oder Gedichte in Arbeit, jedoch ist auch bereits wieder ein Roman auf meinem Plan vermerkt, welcher den Titel “Ruf der Freiheit” tragen wird. Die Handlung steht bereits fest, ich werde sie zur Zeit jedoch noch für mich behalten. Es wird sehr wahrscheinlich kürzer wie Rockland, da sich dieser Roman mehr auf Gedanken und Dialoge konzentrieren wird, als auf Erklärungen und Erzählungen der Story, wie es in Rockland der Fall ist.

Da Rockland noch nicht fertig ist und in meiner Lehrzeit eine Fertigstellung unwahrscheinlich ist, werde ich mich jetzt hier auf keinen Termin festlegen, wann ich damit beginnen werde.

Ich denke damit wäre alles gesagt.

Selbstverständlich beantworte ich auch Fragen darüber, falls es jemanden interessieren sollte, was ich bezweifle.

Trotzdem in diesem Sinne:

So long,

rock on.

 

MoMo

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Alles für den Blog

Also um meiner Faulheit ein wenig den garaus zu machen schreibe ich von nun an mit Windows Live Writer diesen Blog, was mir den nervigen Umweg über das Meta ersparrt.

Also so wies aussieht könnt ihr in Zukunft wieder mit mehr Artikeln rechnen.

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Jetzt wirds Mai

Auf keinen anderen Monat freu ich mich so wie auf den Mai.

Jetzt mal davon abgesehen das ich einen kompletten Bebrablog wieder vor mir habe, gibt es aber das eine oder andere Schöne.

Ich hab Geburtstag bald und es geht zu Iron Maiden.

Oh und mein werter Herr Vater macht 2 Wochen lang den Abflug nach Kuba, also Sturmfrei. Mal sehn was da abgeht.

Bis dahin

MoMo

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Allgemeine Bekanntmachung

ich hab keine Lust -.-

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Sylvester in der HSK

Wie auch letztes Jahr waren wir dieses Sylvester auch wieder in der HSK um Glücksbringer zu verteilen.
Das Video gibts hier.

Noch ein Frohes Neues

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